Mit Kapazitätssteuerung zur termintreuen Produktion

Peter Krobath

Eine hohe Termintreue als zusätzliches Differenzierungsmerkmal gewinnt für viele Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Einen signifikanten Beitrag zu deren Erreichung kann eine Kapazitätssteuerung leisten, welche durch kurzfristige Kapazitätsanpassungen versucht, Planabweichungen auszugleichen und damit der Entstehung von Rückstand entgegen zu wirken. Nicht zuletzt aufgrund der vergleichsweise geringen Thematisierung in Theorie und Praxis gibt es in der Industrie teilweise noch erheblichen Nachholbedarf, weswegen nachfolgend die notwendigen Grundlagen zur Implementierung erörtert werden.

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Kunde „droht“ mit Auftrag - Risiko Auftragswahrscheinlichkeit

Dagmar Hentschel

Wird aus der Anfrage ein Auftrag? Der Mitarbeiter erhält eine Entscheidungsunterstützung, die ihm gestattet, mit geringem Aufwand die Auftragswahrscheinlichkeit von Anfragen zu bewerten. Die Herangehensweise kann PPS/ERP-Softwareanbieter bei der Entwicklung eines Vertriebsmoduls unterstützen.

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Video

Kundenindividuelle Fertigung

Norbert Gronau



Total Productive Management in Unternehmen
Erfolgreiche Integration von TPM mit Hilfe eines Prozess- und qualifikationsorientierten Modells

Anke Wiezorrek und Thomas Heller

Nach dem Vorbild japanischer Erfolgsunternehmen entscheiden sich auch in Europa viele Betriebe zur Einführung von Total Productive Management (TPM). Das Kopieren der Methoden führt jedoch häufig nicht zum gewünschten Erfolg, da insbesondere die Kommunikation und Motivation der Menschen in Europa nicht mit Asien zu vergleichen ist [1]. Es ist daher eine Methodik erforderlich, die europäische Kommunikationsstrukturen bei der Umgestaltung der Betriebe berücksichtigt.

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Umsatzsteigerung durch Erhöhung der Logistikleistung?

Peter Nyhuis, Michael Grigutsch und Heinz-Simon Keil

Durch Investitionen in logistische Maßnahmen werden Unternehmen befähigt, sich gegenüber Konkurrenten am Markt durch eine Steigerung der logistischen Leistungsfähigkeit zu behaupten bzw. die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Ziel des auf dem Sonderforschungsbereich 489 basierenden Transferprojekts T7 ist, ein allgemeingültiges Modell zur logistischen und monetären Bewertung von Maßnahmen in der Produktion zu entwickeln. Dabei ist ein Ansatz zu entwickeln, der den Zusammenhang zwischen der Absatzmenge und der logistischen Leistungsfähigkeit einer quantitativen Bewertung zugänglich macht.

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Kurze Durchlaufzeit trotz hoher Vielfalt
Wie Durchlaufzeiten bei komplexen und variantenreichen Produkten reduziert werden können

Josef Wüpping und Natali Wiebe

Die steigende Produktvielfalt und damit einhergehende Komplexität ist ein Problem mit dem sich, mehr oder weniger ausgeprägt, fast jedes Unternehmen befasst. Die Ausbringungsmenge bleibt unter dem eigentlichen Niveau, der Aufwand in der Angebots- und Auftragsabwicklung ist höher als nötig und die Kundenzufriedenheit bzgl. Lieferzeit und Liefertreue könnte auch besser sein. Intuitiv wissen diese Unternehmen häufig, woran das liegt. Die Komplexität der Prozessabläufe und wechselnde Engpässe verstellen aber den Blick auf die Lösung. Die Hürde besteht darin, Kundenanforderungen zu erfüllen, ohne die internen Aufwände und damit Komplexität zu steigern sowie die Liefer- und damit Durchlaufzeit zu verringern.

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Kundenorientierung in der Technologieentwicklung

Thomas Pottebaum und Thorsten Störmer

Eine konsequente Kundenorientierung wird fast schon axiomatisch als Lösung zur Erzielung von kundengerechten und erfolgreichen technischen Innovationen postuliert. Fraglich ist dabei, wie Kundenorientierung in der Technologieentwicklung sichergestellt werden kann, ohne dass der betrachtete potenzielle technologische Lösungsraum eine starke Einschränkung erfährt. Der Beitrag stellt daher einen Ansatz vor, wie über eine funktionsorientierte Formulierung von Anforderungen und Bedürfnissen die Kundenorientierung in der Technologieentwicklung sichergestellt wird, ohne gleichzeitig den Lösungsraum für innovative „Technology Push“-Lösungen deutlich einzuschränken.

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Weiterentwicklung des Wertstromdesigns
Steigerung der personalen und organisationalen System- und Methodenkompetenz

Peter Kuhlang, Thomas Edtmayr, Alexander Sunk, Michael Hrach und Wilfried Sihn

Für Unternehmen ist es entscheidend, zielgerichtet Rationalisierungsbestrebungen durchzuführen. Die Herausforderungen dabei liegen u. a. darin, personale und organisationale Kompetenzen für eine systematische und methodische Planung, Gestaltung und Umsetzung sowie für eine nachhaltige Verbesserung von Prozessen bzw. Wertströmen transparent zu machen, zu bündeln, zu adaptieren, neu zu interpretieren und weiterzuentwickeln. Durch die in diesem Beitrag vorgestellten Weiterentwicklungen der Methode „Wertstromdesign“ (Wertstromorientiertes Prozessmanagement, Wertstromdesign und MTM, Bewertung alternativer Wertströme, Kostenentwicklung in Wertströmen bei veränderten Eingangsgrößen) wird dezentral, in den verschiedenen Bereichen eines Unternehmens vorhandenes implizites Wissen expliziert und systematisch entlang des Wertstroms gebündelt. Die personalen und organisationalen System- und Methodenkompetenzen sind somit verfügbar, um Verbesserungsmaßnahmen zu bewerten und deren Umsetzung zielgerichtet zu unterstützen.

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Messung der Kundenzufriedenheit

Peter Pautsch, Siegfried Steininger

Die Auswertung von Reklamationen ist mehr als unzureichend, um die Kundenzufriedenheit zu bewerten. Ein gut konzipiertes und umgesetztes Befragungskonzept ist die Grundlage für die ständige Verbesserung der Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen. Deshalb sollte jedes Unternehmen ein Instrument zur Messung und Bewertung entwickeln. Die Integration dieses Instruments in ein Qualitätsmanagementsystem ist möglich und sollte Teil jeder Initiative zur Verbesserung der Qualität sein.

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